Alkalische Infusionstherapie

Details

Der Hauptteil der Stoffwechselprozesse in ihrem Körper produziert saure Substanzen. Aus diesem Grund sind viele Systeme in der Lage saure Materialien zu neutralisieren um die Homöostase des pH-Wertes aufrecht zu erhalten. Blut hat in der Regel einen konstanten pH-Wert von 7,35-7,45.

 

Auf der Gewebe-Ebene tendiert der pH-Wert dazu abhängig von den metabolischen Zellen stark zu variieren. Im Falle einer Entzündung, wird man beispielweise einen leicht sauren pH-Wert finden, während man bei einem gut mit Sauerstoff versorgten Gewebe eine netral-alkalischen pH-Wert findet.

 

Ein Säure-Quelle ist in diesem Zusammenhang eine chronische Entzündung die sich sehr stark von der alkalischen Umgebung unterscheidet. Sie tendiert dazu wenig mit Sauerstoff versorgt zu werden und ist darauf spezialisiert Energie (ATP), hauptsächlich aus Glukose herzustellen.

Die Nährstoffe spielen aber eine wichtige Rolle bei der Säuren-Basen Balance. Es gibt Nähstoffe die vom Stoffwechsel in alkalische Substanzen umgewandelt werden und es gibt andere Nährstoffe die in saure Substanzen umgewandelt werden, Fleisch wird eher sauer während Obst und Gemüse eher alkalisch werden.

 

Wie funktioniert es?

Die Alkalische Infusionstherapie basiert auf der Gabe von Salzlösungen, Bicarbonat und Procain. Bicarbonat dient zum Erhalt von alkalischen Puffern, es lädt das Gewebe mit alkalischen Reserven auf und fördert dadurch die normale Säure-Basen Homöostase.

Procain zielt darauf ab die Zirkulation zu verbessern und die Mikrozirkulation (kleine Arterien die das Gewebe mit Sauerstoff versorgen).

 

Wann wird diese Behandlung verschreiben?

Diese Therapie wird in vielen Fällen angewendet

  • Chronisch degenerative Erkrankungen
  • Fibromyalgie
  • Chronische Schmerzen
  • Entgiftungs-Therapie
  • Ausbalancieren des vegetativen Nervensystems

 

Wie viele Sitzungen werden benötigt?

Es werden üblicherweise fünf wöchentliche Behandlungen benötigt.

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