Perkutane Idrotomie

Details

Perkutane Idrotomie ist eine Technik die Dank der Erfahrungen und Forschungen der Anhänger von Dr. Pistor (den Erfinder der Mesotherapie) und Dr. Guez in Frankreich entwickelt wurde.

Die Idrotomie kann als eine Weiterentwicklung der Mesotherapie angesehen werden.

 

Was beinhaltet diese Therapie?

Sie besteht aus der Injektion einer physiologischen Salzlösung für intra-dermalen oder subkutanen Einsatz. In dieser Lösung befinden sich, in Abhängigkeit der Symptome des Patienten, viele weitere Substanzen.

 

Wofür wird dies gebraucht?

Der Zweck liegt in der Herstellung des pathologischen Kontextes durch die Verabreichung der notwendigen Nährstoffe damit die Zellen ihre Funktion wieder aufnehmen können und der pathologische Zustand überwunden wird.

Wenn Sie Metapher mögen, dann können Sie sich ein schönes Aquarium mit vielen bunten Fischen, Pflanzen und klarem Wasser vorstellen. Betrachten Sie die Fische als Zellen und das Wasser als Sauerstoff. Überlegen Sie was passieren würde, wenn für ein paar Wochen das Reinigungsgerät ausfallen würde. Das Wasser wird schmutzig, die Fische werden leiden und ab einem gewissen Punkt krank werden und sterben. Das passiert mit ihren Zellen bei einer chronischen Erkrankung. Mit Hilfe dieser Technik, ist es als ob wir das Wasser austauschen und eine saubere und gesunde Umgebung schaffen würden, dadurch können sich die Zellen wieder richtig ernähren und werden von der Erkrankung die sie befallen hat geheilt werden.

 

Warum wird eine physiologische Salzlösung verwendet?

Mit dieser Technik wird eine große Menge Salzwasser (50 bis 300 ml) injiziert und innerhalb von 2-5 Stunden vollständig absorbiert. Das Wasser soll die extrazellulare Matrix (dort wo die Zellen leben und dank derer sie sich ernähren) entgiften und es den Substanzen, die in der Lösung enthalten sind,  ermöglichen die Zellen wiederherzustellen.

 

Was wird dieser Lösung zugesetzt?

Vitamine, Mineralien, homöopathisch Mittel und Medikamente deren Gabe auf der medizinischen Vergangenheit des Patienten beruhen sind üblicherweise Bestandteile der Salzlösung.

 

Was sind die Anzeichen?

Da der Sinn dieser Therapie nicht nur in der Bekämpfung der Symptome des Patienten liegt, sondern in der Wiederherstellung der normalen Funktionen des pathologischen Gewebes gibt es einige Anzeichen.

  • Wirbelsäulenleiden (Leistenbrüche, Protrusionen, Gelenkarthrosen, verengter Lumbar-Kanal)
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Sinusitis
  • Störungen in der Schulter (Degeneration und Verletzung der Sehnen, Arthritis, Schultersteife, Rotatorenmanschette, etc.)
  • Probleme in der Hüfte (Arthrosis, Coxalgie)
  • Probleme im Knie (Gelenkarthrosen,Verletzungen, Unbeweglichkeit/Gelenksteife)
  • Schmerzen in Knöchel und Fuß
  • Stärkung des Immunsystems
  • Muskelsteifheit und Kontrakturen
  • Karpal-Tunnel-Syndrome
  • Epicondylitis, Epitrochleites

 

Wie viele Sitzungen werden benötigt?

Die Zahl der Sitzungen variiert entsprechend der medizinischen Vergangenheit, der Dauer der Behandlung und der Probleme die der Patient hat. Gute Ergebnisse gegen chronische Krankheiten werden in der Regel nach 4-5 Sitzungen erzielt. In anderen Fällen reicht eine einzelne Sitzung aus. Das ist sehr unterschiedlich.

 

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Es werden lange Nadeln mit 4mm verwendet (Nadeln bei der Mesotherapie) und die Therapie scheint gut verträglich zu sein.

 

Gibt es Nebeneffekte?

Die Therapie hat keine Nebeneffekte die über ein mögliches Hämatom bei der Punktur hinausgehten Ein möglicher Effekt von dem manche Patienten berichten ist ein Brennen im Infusionsbereich (hauptsächlich wegen des Magnesiums), aber in der Regel verschwindet es schnell.

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